Hilfe bei Problemen mit Wespen- und Hornissenvölkern

Bevor der Schädlingsbekämpfer kommt: Lass’ uns über Wespen und Hornissen reden


Hummeln, Hornissen und Wespen (die Hornisse ist mit durchschnittlich 35mm Körpergröße eine der größten Wespenarten) können ihre Nester schn mal ungünstig im eigenen Garten oder in der Näher der Terrasse anlegen. Nach Möglichkeit sollten sie auch an ihrem angestammten Ort gelassen werden. Sehr oft finden sich – nach einem ersten Schreck – Möglichkeiten, wie Mensch und Insekt friedlich miteinander leben können. Sollte von ihnen jedoch einmal Gefahr ausgehen, kann eine Umsiedlung des Volkes in Betracht gezogen werden. Alle Wespenarten, bis auf die zwei am häufigsten vorkommenden Arten, oder auch Hummeln stehen unter strengem Naturschutz. Aus diesem Grund sollte nunächst eine Artenbestimmung gemacht werden, denn bei vielen geschützten Arten muss die Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde für die Umsiedelung oder Bekämpfung eingeholt werden. Hierbei bin ich Dir gerne behilflich.

Von allen heimischen Wespenarten sind nur 2 Arten lästige Besucher an Kaffetafel und Grillbuffet: die “Gemeine Wespe” und die “Deutsche Wespe“. Sie begeben sich gerne auf Nahrungssuche in der Nähe des Menschen und stibitzen Kuchen und knabbern am Kotlett. Alle anderen Arten meiden eher unsere Nähe und sind eher selten auf der Terasse anzutreffen.

Generell werde ich sehr oft gefragt, welche Daseinsberechtigung Wespen überhaupt haben. Denn eher unbekannt ist, dass Wespen eine der nützlichsten und effektivsten Müllbeseitiger in der Natur sind. So sind Wespen hervorragende Aasvernichter und vertilgen Tag für Tag auch eine ganze Menge Insekten, wie z.B. Mücken und Fiegen, da sie Ihre Brut mit Fleisch füttern. Ausgewachsene Hornissen und andere Wespenarten hingegen benötigen auch viel zuckerhaltige Nahrung.

Für den Nestbau nutzen die zu den Hautflüglern gehörenden Wespen Wandzwischenräume, heften ihre Nester gerne im Dachboden an die Sparren oder besiedeln verlassene Mäusenester. Suchen sie sich jedoch einen Nistplatz an Kinderspielplätzen, nagen sie sich durch Dachisolierungen oder entscheiden sie sich für einen Nestbau in der Nähe von Eingangstüren, ist der Ärger meist vorprogrammiert.


Hornissen, als eine der größten Wespenarten, stehen übrigens unter besonders strengem Schutz. Sie dürfen unter keinen Umständen abgetötet werden. Wer sich der Hornissen mit Hilfe von Feuer, Giften oder anderer Methoden entledigen will, riskiert neben einer heftigen Abwehrreaktion des gesamten Volkes auch eine empfindliche Geldstrafe in bis zu 5-stelliger Höhe! Hornissen sind seit vielen Jahren als besonders schützenswert eingestuft und erst vor wenigen Jahren von der Roten Liste der besonders gefährdeten Arten genommen worden. Sie unterstehen dem Artenschutzgesetz. Eine Umsiedlung ist somit der einzige erlaubte Weg, die Hornissen „los zu werden“.

Trotz ihrer imposanten Größe und des bedrohlichen Brummens sind sie enorm friedfertige Wesen. Sehr oft kann mit einfachen Maßnahmen eine Konfliktsituation vermeiden werden. Ist keine Maßnahme zur Entschärfung der Situation möglich, kann in den allermeisten eine Umsiedelung des ganzen Volkes erfolgen. Im übrigen ist an der Mär, das sieben Hornissenstiche ein Pferd töten können, nichts dran. Ihr Gift ist nicht gefährlicher als das anderer Wespen und deutlich weniger toxisch als Bienengift.

Hast Du Bedarf an einer weiterführenden Beratung, erreichst Du mich unter 0171-1484697, aber bitte nicht zur Mittagszeit und nicht nach 21:00 Uhr abends. Gerne berate ich Dich am Telefon über Möglichkeiten einer Entschärfung der Situation vor Ort oder über die Kosten einer Umsiedelung und helfe auch bei der Beschaffung der ggf. notwendigen Genehmigungen durch die Kreis- oder Stadtverwaltung!

Die telefonische Erstberatung führe ich als ehrenamtlicher, sachkundiger Berater für Probleme bei Hornissen und anderen Wespenvölkern kostenlos durch. Möchtest Du lieber eine Beratung vor Ort, kostet diese grundsätzlich € 25,00. Ab einer Entfernung von 20km kommt eine faire Beteiligung an meinen Fahrtkosten hinzu. Ist die Umsiedlung eines Wespennestes erforderlich, wird diese je nach Aufwand abgerechnet. Die € 25,00 werden dann mit der Umsiedlung verrechnet.


Sollte es es sich bei Deinem Insektenproblem um eine Verwechsung handeln und es hat sich ein Bienenschwarm in Deinem Garten niedergelassen, der noch frei zugänglich ist und geborgen werden kann, werden keinerlei Gebühren fällig und Du bekommst als Dankeschön ein Glas Honig aus meiner Imkerei.